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Der legendäre Seehafen mit seinem Walfang und wichtiger Ort im Kampf gegen die Sklaverei: besuchen Sie Hull!

Kingston upon Hull, meist einfach nur Hull genannt, kann auf eine reiche Vergangenheit als Hafenstadt und Anlaufhafen für Walfänger zurückblicken. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kann man noch heute geschichtliches Flair erleben und durch die zahlreichen gepflasterten Gassen und Straßen gehen und die Häuser aus dem Mittelalter und dem 17. Jahrhundert bewundern.

Die Stadt liegt 248 Kilometer nördlich von London am am Nordufer der Flussmündung des Hull Rivers in den Humber. Im Jahre 1299 wurde die Stadt durch Eduard I. nach Kings Town benannt. Schon damals besaß sie einen wichtigen Hafen und war ein Zentrum des Handels, der Fischerei, des Walfangs. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt durch den Parlamentarier William Wilberforce berühmt: sein leidenschaftlicher Kampf führte zur Aufhebung des Sklavenhandels in Großbritannien.

Es muss gesagt werden, dass sich man sich in England gerne einen Scherz macht, wenn es um Hull geht. Der Spruch „Hull is dull", auf deutsch „Hull ist öde", ist legendär. Aber es gibt auch andere Töne, denn es heißt oft, dass aus Hull die meisten „tough guys", auf deutsch „harte Kerle" kommen. Im ausgedehnten Museumsviertel befinden sich unter anderem das „Wilberforce House“, das „Hull and East Riding Museum“, die „Ferens Art Gallery“, das „Maritime Museum“ und das „Streetlife and Transport Museum“. Ebenfalls sehenswert ist die Kunstsammlung der Universität Hull.